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Comedy mit der btf
“ZDF und btf gehören zusammen!” koalagirl87 auf Twitter. Für das Junge Angebot macht das ZDF gemeinsame Sache mit der Produktionsfirma btf GmbH aus Köln Ehrenfeld (NEO MAGAZIN ROYALE). Das Ziel: Comedy im Web, Netz und WWW.
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Vier Arten von Redaktionen, die du nur kennst, wenn du für die Öffentlich-Rechtlichen arbeitest
Einen großen Teil unserer Zeit verbringen wir gerade damit, Konzepte zu lesen. Wir bekommen unglaublich viel angeboten, dann pitchen wir noch, schreiben aus und rufen andauernd dazu auf, Ideen zu schicken. Wir wollen uns mit jeder Idee auseinandersetzen und das macht auch unglaublich Spaß. Jetzt wälzen wir also Papierpiloten, lesen Bücher, pinnen Moodbilder an unsere Wände.
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Liefern statt labern
Wir haben ausgeschrieben! Und wohl mal wieder mal alles falsch gemacht... Wir lassen uns aber nicht entmutigen, denn wir suchen nach Talenten und Ideen und machen das ganz transparent und offen. Nein, wir haben keine Liste mit Menschen, die aus dem öffentlich-rechtlichen System heraus „versorgt“ werden müssen und nein, wir haben auch keine Liste an ausgewählten Produzenten, die wir jetzt abarbeiten. Und ja, wir sind davon überzeugt, dass öffentlich-rechtliche Inhalte auch im Netz sinnvoll sind. Dafür brauchen wir starke und ehrliche Meinungen und gerne auch konstruktive Kritik.
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Von Gummipfeilen und Elefanten
„Wir sind ein Startup.“ Das erzählen wir zumindest ständig irgendwelchen Leuten. Ein Startup mit ARD und ZDF im Rücken, zwei großen Elefanten der Medienbranche. Das klingt ja erst mal paradox. Gehen wir es schematisch an: ein Startup ist eine menschliche Unternehmung, die unter extrem unsicheren Bedingungen neue Produkte oder Dienstleistungen auf einen Markt bringt. Das Junge Angebot ist ohne Zweifel eine menschliche Unternehmung. Hier arbeiten echte Menschen, sogar ganz nette. Auch wenn uns ab und an einige Kommentatorinnen und Kommentatoren mit Tieren verwechseln – mit Schweinen und Parasiten zum Beispiel.
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Wir treffen die Zielgruppe 2.0 – Auf der Tincon
Schon mal was von der re:publica gehört? Genau, das ist dieses Hipster-Treffen in Berlin auf dem sich, dieses Jahr zum zehnten Mal, für einige Tage Anfang Mai Netzaktivisten, Blogger, Journalisten und die halbe ARD tummelt. Nun liegt der Altersdurchschnitt auf der re:publica, wohlwollend geschätzt, bei Mitte 30. Dabei sind viele der aktivsten Internet-Nutzer natürlich weitaus jünger und hatten, bis jetzt wohlgemerkt, keine Gelegenheit sich in einer hippen Berliner Location zum Networken zu treffen. Die schlappen 200 Euro für die basic-Eintrittskarte haben viele von ihnen vermutlich auch nicht einfach so Zuhause herumliegen.
Junges Angebot von ARD und ZDF Blog
Nullen und Einsen
Neulich habe ich das Vorhaben des Jungen Angebots mal einem großen Startup-Aufbauer gepitcht. So, als ob ich ihn überzeugen wolle, in unser “Start-Up” zu investieren. Das war wie eine kalte Dusche - reinigend, wachmachend und unangenehm. "Jedes Start-Up ist immer auch ein Tech-Start-Up" - das freute mich als Informatiker schon ziemlich. Die ‘Lehrstunde’ beinhaltete aber auch Regeln wie: “Geht möglichst früh mit möglichst wenig an den Markt.” “Analysiert genau, wie Eure Nutzer Euer Produkt verwenden.” “Stellt extrem gute Tekkis ein.”
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Ebony & Ivory
Wenn ein Youtuber auf das öffentlich-rechtliche System trifft, sind das erst mal zwei Welten. Radio Bremen und Fabian Nolte machen diese Erfahrung jeden Tag wieder. Für das „Junge Angebot“ haben sie sich zusammen auf den Weg gemacht und haben mit „Was mit Fabian“ ein neues Format aufgesetzt, das sie jetzt im laufenden Betrieb weiterentwickeln – Feedback willkommen.
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Wir treffen die Zielgruppe
Ich bin 27 Jahre alt - also Zielgruppe. Und als solche finde ich das Wort ziemlich... würg. Wir, kollektiv als Zielgruppe, möchten eher nicht von anderen definiert und in Schubladen gezwängt werden, die abgesehen von oberflächlichen Kategorien (Geschlecht, Alter, Bildungsstand, Migrationshintergrund) überhaupt nicht zu uns passen. Wir, als Junges Angebot, machen das mangels eines besseren Begriffs trotzdem. Wer sich das Ziel gesetzt hat, ein Angebot für Mädels und Jungs von 14-29 zu machen, dem bleibt wohl auch nichts anderes übrig. Aufmerksame Leser dieses Blogs wissen schon, dass wir uns vorgenommen haben, unsere Arbeit eben nicht nur anhand von Medienforschungsspreadsheets zu verrichten, sondern so oft wie möglich persönlich und unmittelbar mit der Zielgruppe in Kontakt zu treten und zu lernen, wie sie so tickt.
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Hackathon-Recap
Es ist geschehen. Wir haben Anfang April zum ersten Mal zu uns eingeladen und, unter Ausschluss der Öffentlichkeit und von Medienjournalisten, den großen Housewarming-Hackathon des Jungen Angebots von ARD und ZDF veranstaltet. Über 40 ausgesuchte Teilnehmer, haben von Samstagmorgen bis Sonntagnachmittag in unserem Büro durchgehackt und sich Sachen ausgedacht.
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Holde Jugend!
Was macht eigentlich den Namen „Junges Angebot von ARD und ZDF“ so furchtbar? Gut, er ist sperrig, aber noch schlimmer ist doch eigentlich das „jung“ im Titel. Das klingt bisschen so, als müsste man „jung“ draufschreiben, damit man merkt, dass es jung ist oder noch schlimmer, da wird versucht, gewollt und peinlich „auf jung“ zu machen, so bisschen wie ein unangenehmer Lehrer, der in der Pause versucht, im Hoodie mit seinen Schülern zu bonden.
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„Wir kaufen uns nen Youtuber“
Das "Junge Angebot" setzt auf Drittplattformen und kauft sich dort zusammen, was geht? Einfach mal die Top 10 Youtuber in den Warenkorb und fertig? Wenn es nur so einfach wäre. Wer denkt, mit YouTube lässt sich schnell und einfach Geld verdienen, und die Plattform selbst hilft einem auch noch dabei, völlig uneigennützig und im Sinne der Nutzer, sollte besser Lotto spielen gehen. Die wenigen Großen in Deutschland verdienen so viel, dass wir da auch nicht nur im Ansatz mitspielen könnten. Und das kann auch nicht unsere Aufgabe sein.
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„Junges Angebot? würg“
Was passiert eigentlich, wenn das „Junge Angebot von ARD und ZDF“ sich zum ersten Mal in Form eines Blogs so richtig offiziell raus traut? Es kommen Gebührengegner und trollen auf der Seite herum. Surprise, Surprise! Wir nehmen das, was in den Kommentaren kommt, ernst – wenn es denn konstruktiv ist. Feedback ist höchst erwünscht und regt uns zu neuen Themen an, die wir hier auf dem Blog widerspiegeln. Aber: wir nehmen es uns heraus dumme, inhaltslose Kommentare zu ignorieren, und vielleicht sogar darüber zu schmunzeln (oder auch mal auszudrucken und an die Wand zu hängen). Nicht jede Debatte können wir führen. Vor allem dann nicht, wenn sie auf keiner sachlichen Ebene stattfindet. Und nein, dieser Blog kostet nicht 45 Millionen Euro. Steht zwar schon in den FAQ’s, aber – hey – die liest ja keiner.
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Wir machen eine Marke
Der Countdown läuft. Bis zum ersten Oktober werden viele neue Formate mit bereits bekannten und noch unbekannten Köpfen zu noch mehr Themen für ganz unterschiedliche Untergruppen der 14- bis 29-Jährigen auf unterschiedlichen Plattformen entstehen. Dabei ist jedes Format und jeder Protagonist eine Marke für sich. Ganz zu schweigen von den YouTubes, Facebooks und Snapchats dieser Welt, auf denen unsere Inhalte unterwegs sein werden. Die Konkurrenz scheint endlos. Hinzu kommt, dass die Marken ARD und ZDF nicht gerade mit Vorschusslorbeeren hinsichtlich Attraktivität und „Realness“ gegenüber jungen Leuten ins Rennen gehen. So viel zum Markenumfeld.
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Hallo, wir sind’s nicht
Nein, es gibt hier keine schön fotografierten Schwarz-Weiß-Bilder von uns und wir posieren auch nicht vor Graffitis oder anderen betont jugendlichen Hintergründen. Wenn alles so wird, wie wir es uns vorstellen, dann wird das hier der einzige Punkt sein, an dem es um uns geht. Wir wollen, so schnell es geht, den Raum frei geben, für gut gemachte Inhalte, für Gesichter und Formate.
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Editorial oder so
Immer, wenn man irgendeinen Blog eröffnen will, oder ein Editorial für was auch immer braucht, dann muss der Chef ran. Der kann ja quasi nix falsch machen – oder zumindest würde es mir niemand sagen. Ist in unserem Falle natürlich Quatsch und genau die Denke, die wir versuchen hier gar nicht erst aufkommen zu lassen.